| Bewahrung |
Der Mensch wird als in eine Gemeinschaft eingebettet betrachtet. Das Leben erhält vor allem durch soziale Beziehungen und die Identifikation mit der Gruppe eine Bedeutung. Es wird die Erhaltung des Status Quo und die Wahrung von Besitz betont und jede Handlung eingeschränkt, welche die Solidarität oder die traditionelle Ordnung in der Gruppe bedroht, (soziale Ordnung, Respekt vor der Tradition, Sicherheit der Familie, Weisheit). |
| Intellektuelle Autonomie |
Der Mensch ist eine autonome, bestimmte Einheit, die in ihrer Einzigartigkeit den Lebenssinn findet, danach strebt, innere Besonderheiten (Präferenzen, Haltungen, Gefühle) auszudrücken und auch dazu ermutigt wird, dieses zu tun.Intellektuelle Autonomie betont das Erwünschtsein der individuellen, unabhängigen Verfolgung eigener Ideen und Denkweisen (Neugier, Flexibilität im Denken, Kreativität). |
| Affektive Autonomie |
Der Mensch ist eine autonome, bestimmte Einheit, die in ihrer Einzigartigkeit den Lebenssinn findet, danach strebt, diese Besonderheiten (Präferenzen, Haltungen, Gefühle) auszudrücken und auch dazu ermutigt wird, dieses zu tun.Affektive Autonomie fördert und schützt das unabhängige Bestreben des Individuums, positive gefühlsmäßige Erfahrungen zu machen (Freude, aufregendes Leben, abwechslungsreiches Leben). |
| Hierarchie |
Die hierarchisch angeordnete und feste Zuschreibung von Rollen- und Ressourcenverteilungen, ist die legitime und erwünschte Art, in der wechselseitige Beziehungen geregelt werden. Menschen sind auf die Anpassung an Verpflichtungen und Regelungen hin sozialisiert und werden sanktioniert, wenn sie es nicht tun. Es wird die Legitimität einer Ungleichheit bezüglich Macht-, Rollen-, und Ressourcenverteilung betont (Soziale Macht, Autorität, Demut, Wohlstand). |
| Egalitarismus |
Personen werden als gleichwertig betrachtet. Sie teilen grundlegende Interessen und sind dergestalt sozialisiert, dass sie eigennützige Interessen überwinden, aus freien Stücken mit anderen kooperieren und sich um das Wohlergehen aller bemühen. Menschen sind eher auf persönliche Unabhängigkeit hin sozialisiert. Nur dann können sie sich aus eigenem Willen, statt aus Abhängigkeiten heraus, anderen gegenüber verantwortlich zeigen. (Gleichheit, soziale Gerechtigkeit, Freiheit, Verantwortlichkeit, Ehrlichkeit). |
| Beherrschung |
Soziale Gruppen und Individuen sollten die soziale und natürliche Umgebung durch gezielte Handlungen beherrschen, kontrollieren und verändern, um persönliche Interessen oder die von Gruppen zu verfolgen. Das Vorankommen durch aktive Selbstbehauptung wird betont (Ehrgeiz, Erfolg, Wagemut, Kompetenz). |
| Harmonie |
Die Welt wird so hingenommen und akzeptiert, wie sie ist. Soziale Gruppen und Einzelpersonen sollten sich harmonisch in die natürliche und soziale Welt einfügen, Veränderungen und Handlungen der Selbstbehauptung, die eine Veränderung zur Folge hätten, vermeiden (Einheit mit der Natur, Schutz der Umwelt, Schönheit de Welt). |