Für ist der individuelle Zuschnitt des Trainings für unsere Kunden
auf die spezifischen Situationen und
die individuellen Bedarfslagen
von oberster Priorität.
Einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten, interkulturelle Trainings entsprechend ihrer Zielsetzung und der Adressaten zu gestalten, bietet Brislin (1991:454f.): Neben der richtigen "Dosierung" der gelieferten Informationen und der aktiven Einbeziehung der TeilnehmerInnen sind selbstverständlich die Erfahrung der Trainer für die gelungene Vermittlung der Trainingsinhalte entscheidend.
Zielsetzungen interkultureller Trainingsmethoden
Ebene
Involvierung der TeilnehmerInnen
Niedrig
Mittel
Hoch
Kognition
Expertenvorträge, themenspezifische Seminare
Training zum Erlernen und Einschätzungen kulturspezifischer Merkmale, Analyse kritischer Situationen (critical incidents)
Anwendung ausgereifter Konzepte der Verhaltens- und Sozialwissenschaften (z.B. Rollen- und Attribuierungsansätze; Individualsimus-Kollektivismus...)
Affekt
Vorträge praxiserfahrener Experten ("alte Hasen"), ggf. in Kombination mit folkloristischen bzw. medialen Darbietungen
Selbstwahrnehmung, Gruppendiskussionen, z.B. über Vorurteile, Rassismus, Werte; angeleitete interkulturelle Begegnungen
Rollenspiele, Simulationen von Alltagssituationen und -anforderungen, Verhandlungen mit Menschen anderer Kulturzugehörigkeit
Verhalten
Vorstellung und Vermittlung von angemessenen Verhaltensmodellen
Wahrnehmungs- und Verhaltenstraining; Zuweisung von Handlungsaufträgen, die neue Verhaltensweisen erfordern (z.B. Feldstudien)
Erweiterte (selbst-)erfahrungsorientierte Begegnungen oder differenzierte Annäherung an eine andere Kultur; angeleitete Anwendung neu erlernter Verhaltensweisen