Prof. Geert Hofstede ist Direktor (Emeritus) des Institute for Research on Intercultural Cooperation (IRIC) an der Universität von Limburg in Maastricht. Seine Pionierarbeit, die Untersuchung kultureller Unterschiede zwischen den Beschäftigten des IBM-Konzernes in über 50 Ländern, wurde in seinem Buch Culture's Consequences (1984, 2001) veröffentlicht. Diese Studie hat einen maßgeblichen Beitrag zur Begründung des Bereiches der vergleichenden Managementforschung geliefert.
In Cultures and Organizations (1997b) richtete er den Blick stärker auf die Bedeutung kultureller Diversität von und in Organisationen. Sein theoretische Ansatz ist zwar in der Folge nicht unwidersprochen geblieben und es hat mittlerweile eine ganze Reihe von Studien gegeben, die sich sowohl um eine Verifizierung als auch um eine Erweiterung oder Widerlegung seiner Theorie bemühen. Unberührt davon bleibt aber die Bedeutung den sein Beitrag für die interkulturelle Forschung geliefert hat.
Eine gute Zusammenstellung verschiedener Artikel und Untersuchungen, die sich mit einer tiefergehenden Analyse der Theorie und der Forschungsproblematik befassen sind in UICHOL KIM; TIANDIS, HARRY et. al.: Individualism and Collectivism, Thousand Oaks, Sage, 1994, mit einem Vorwort von Hofstede zu finden.