Ein vielseitiges Instrument für international arbeitende Firmen und MitarbeiterInnen
Der Culture in the Workplace Questionnaire wurde aus der Forschungsarbeit von Prof. Geert Hofstede, einem der führenden Wissenschaftler im Bereich der kulturvergleichenden Forschung entwickelt, um kulturelle Einflüsse im Arbeitsbereich zu illustrieren. Hofstede ist Direktor (Emeritus) des Institute for Research on Intercultural Cooperation (IRIC) an der Universität von Limburg in Maastricht. Seine bahnbrechende IBM-Studie, die in fünfzig Ländern durchgeführt und in seinem Buch Culture's Consequences veröffentlicht wurde, hat einen maßgeblichen Beitrag im Bereich der vergleichenden Managementforschung geliefert. Ein Teil der Fragen im Questionnaire wurden durch die Forschungsarbeit von Hofstede's Kollegen Prof. (Emeritus) André Laurent entworfen, der u.a. das Institute for Organizational Behavior (INSEAD) in Brüssel leitete.
Der CW liegt in deutscher Sprache vor.
Eine Beispielauswertung des CW können Sie hier als Acrobat-PDF-Datei einsehen (312KB) und downloaden.
Das Hauptanliegen des Culture in the Workplace Questionnaire ist es, ein individuelles Kulturprofil zu erstellen, um dieses mit anderen vergleichen zu können. Hierdurch können erhellende Einsichten in kulturelle Unterschiede und Ähnlichkeiten bezogen auf Werte sowie Einstellungen gefunden werden und als Anregungen für fruchtbare Diskussionen dienen.
Die Kulturdimensionen, die im Culture in the Workplace Questionnaire beschrieben und interpretiert werden, sind:
Individualismus (Individualism): der Grad einer individuellen oder gruppengerichteten Orientierung Machtdistanz (Power Distance): das Maß in dem gesellschaftliche Ungleichheit akzeptiert wird oder egalitäre Haltungen dominieren Unsicherheitsvermeidung (Certainty): die Höhe der Risikofreudigkeit gegenüber einem auf Sicherheit bedachten Verhalten Arbeitsorientierung (Achievement): der relative Grad, in dem soziale Aspekte einer aufgabenorientierten Haltung vorgezogen werden oder umgekehrt. Mit dieser Dimension werden zudem "maskuline" und "feminine" Einstellungen repräsentiert.
Durch die vermittelten Kenntnisse kultureller Bedeutungszusammenhänge können effektivere wie produktivere interkulturelle Arbeitsbeziehungen hergestellt werden. Mittels weltweiter Geschäftsbeziehungen werden beständig Kulturen und Grenzen überschreitende Brücken mit dem Ziel geschlagen, die Geschäfts- und Arbeitswelt effektiver zu gestalten. Die Kenntnis Ihres eigenen Kulturprofiles soll dazu beitragen, das Wesentliche anderer Kulturen zu erfahren und diese Brücken auch zusammenführen zu können.